Unser CEO John-Paul Pieper hat kürzlich mit der FAZ darüber gesprochen, warum nexible nicht ohne einen aktiven Austausch mit den Nutzern funktionieren kann. Das Thema darf natürlich auch auf unserem Blog nicht fehlen. Schon in der Entwicklungsphase standen wir eng in Kontakt mit den Kunden, um herauszufinden, wie nexible wirklich dazu beitragen kann, das Leben unkomplizierter zu machen. Via Facebook haben wir zum Beispiel gefragt, welche Schlagworte am besten in den Satz “Versicherung sollte … sein” passen würden. Die Antworten darauf sind ganz direkt in die Erarbeitung des nexible Angebots eingeflossen.

Fair, sicher, schlank, flexibel – so wünscht man sich eine Versicherung

Der Artikel bringt auf den Punkt, worum es bei der Weiterentwicklung von nexible geht: “An allen denkbaren Kontaktpunkten mit dem Kunden versuchen (…) dessen Zufriedenheit zu ermitteln, ohne ihn direkt befragen zu können.” Ein Beispiel: Uns fiel bei diversen Tests auf, dass sich kaum jemand automatisierte Kostenvoranschläge auszahlen lassen wollte. Diese Beobachtung haben wir als Skepsis gegenüber der digitalen Anwendung gedeutet und das Layout verändert, so dass es nach einem klassischen Brief im PDF-Format aussah. Das Ergebnis: Die Beteiligung stieg sofort signifikant an. Vermutlich möchte dann doch jeder Kunde die Möglichkeit haben, solch einen Kostenvoranschlag noch mal jemandem zu zeigen bevor man ihn sich auszahlen lässt.

Es geht bei nexible also auch darum, zu erforschen, wie Digitalisierung so gelingt, dass sie Menschen wirklich hilft und sich dabei nicht unpersönlich oder befremdlich anfühlt. Das bedeutet auch, Technologien, die noch nicht einwandfrei funktionieren, erst einmal außen vor zu lassen. Ein Beispiel dafür ist unser bewusster Verzicht auf Telematik-Technik im ersten Schritt. Noch haben wir als nexible einfach zu wenig belastbare Belege gefunden, dass unser Kundenklientel in Deutschland auf Telematik-Versicherungsprodukte wartet.

Vertrauen gewinnen durch gute Erfahrungen

Auch bei digitalen Versicherungen geht es immer um Vertrauen. Das stellt sich nur dann ein, wenn die Erfahrungen gleichbleibend positiv bleiben. Ziel ist sogar eine “bruchfreie Erfahrung”, wie John-Paul Pieper im Artikel zitiert wird – und das ist nur möglich, wenn man seinen Kunden sehr genau zuhört und sich permanent verbessert. Letztlich ist das beste Kundenfeedback immer das, aus dem man direkt lernen und Verbesserungen ableiten kann. Der nexible CEO weiß durch seine Vergangenheit in der Telekommunikationsbranche wovon er spricht. “Mit technischen Neuerungen wie der Künstlichen Intelligenz müssten Unternehmen dieser Erfahrung so nah wie möglich kommen. Und dann müssten sie einiges ausprobieren, bevor sie mit neuen Produkten an den Markt gingen.” zitiert ihn die FAZ. Der Kerngedanke von nexible bedeutet kontinuierliches Lernen: “Deutsche Unternehmen sind bislang nicht gewohnt, ein unfertiges Produkt zu launchen. Wenn sie aber vom Kunden lernen wollen, müssen sie das tun”.

Flexibel und veränderlich, aber trotzdem sicher und verlässlich. Diesen Spagat wollen wir hinkriegen – im ständigen Austausch mit unseren Kunden.

 

Hier können Sie den kompletten Artikel von Philipp Krohn gegen Entgeld lesen:
http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/FAZ/20180828/wie-entschlackt-man-policen-der-ver/FD1201808285498781.html