Monatlich veröffentlicht die Plattform Sensor Tower die Top 10 der weltweit beliebtesten Apps. Wir haben einen Blick auf die aktuellen Zahlen geworfen und verraten Ihnen die App-Spitzenreiter und Trends, die den App-Markt bestimmen.

Und, welche Apps tummeln sich so auf Ihrem Smartphone? Ohne welche App geht bei Ihnen gar nichts und welche ist der jüngste Neuzugang? Die Plattform Sensor Tower weiß: Das ist das Ranking der beliebtesten Non-Gaming-Apps weltweit.

Die zehn beliebtesten Apps der Welt: Das ist der Spitzenreiter

Trommelwirbel… die beliebteste App im Juni 2020 heißt – TikTok! Im Juni wurde die Kurzvideo-App mehr als 87 Millionen Mal runtergeladen. Das sind stolze 4 Millionen mehr als die Gesamtbevölkerung Deutschlands. Die meisten TikTok-Fans kommen dabei aus Indien (18,8 Prozent aller Downloads) und den USA (8,7 Prozent aller Downloads). TikTok entspringt übrigens dem App-Vorgänger musical.ly und wurde 2018 in China auf den App-Markt gebracht. Was auf TikTok so passiert: Als App-User*in können Sie kurze Musik-Clips aufnehmen, ansehen und mit Filtern & Co. bearbeiten. Zu sehen gibt es viel Playback beziehungsweise Karaoke-Videos, Tanz und Geschauspielertes von informativ bis witzig. Challenges sind extrem beliebt unter den Nutzer*innen, die zum größten Teil der Generation Z angehören – also denen, die nach 1997 geboren sind. Was die App erfolgreich macht? Wir vermuten: die einfache Bedienung, der hohe Fun-Faktor und dass es nur wenige Accounts von Unternehmen gibt. User*innen sind also eher unter sich. Dazu kommt: Viele ehemalige Musical.ly- und Vine-Nutzer*innen sind heute auf TikTok unterwegs.

Der Rest der Top 10: Neuzugänge und alte Bekannte

Auf Platz zwei reiht sich eine App ein, die momentan in aller Munde ist: Zoom. Die Videokonferenz-App hat dank Corona und dem Homeoffice-Boom ordentlich Rückenwind bekommen und wurde im Juni über 71 Millionen Mal runtergeladen – 34 Mal so oft wie im Juni 2019. Die meisten Zoom-Fans sitzen übrigens ebenfalls in Indien (30,8 Prozent der Downloads) und den USA (11,3 Prozent der Downloads).

Alte Bekannte machen die Top 5 komplett: Facebook, WhatsApp und Instagram reihen sich auf den Folgeplätzen ein, wobei sich die Reihung unterscheidet, je nachdem, ob man sich die Downloads im App Store oder bei Google Play anschaut: Bei den iOS-User*innen schafft es nämlich auch YouTube in die Top 5, Android-Nutzer*innen katapultieren Google Meet auf einen der vorderen Plätze. Wer sonst noch in der Top 10 am Start ist: Der Facebook-Messenger, FaceApp, Gmail, Telegram und Netflix sowie Snapchat als Schlusslichter.

App-Trends: Nutzung steigt, kein Ende in Sicht

Schaut man sich die App-Nutzung im Ganzen an wird schnell klar: Mobile Apps werden zunehmend stärker genutzt – kein Ende in Sicht. Schon jetzt sehen wir, dass kaum eine Branche auf die Entwicklung eigener, spezifischer Apps verzichtet. Während es 2016 weltweit noch rund 100 Milliarden Downloads gab, hat sich die Zahl 2019 bereits vervierfacht. Für App-Anbieter bedeutet das, dass der weltweite Umsatz 2020 bei fast 189 Milliarden US-Dollar liegt. Dabei nutzen User*innen Apps vor allem mobil – und dann in 87 % aller Fälle über eine App und nicht zum Beispiel eine Browser-Anwendung.

Mobile App-Nutzung steigt (Quelle: appinventiv)

2016: 100 Mrd. Downloads
2017: 200 Mrd. Downloads
2018: 300 Mrd. Downloads
2019: 400 Mrd. Downloads

Wearables und Chatbots auf dem Vormarsch

Ein weiterer App-Trend: Wearables. Es wird geschätzt, dass bis 2021 bis zu 81 Millionen Smartwatches über Ladentheken dieser Welt gehen – und damit 16 Prozent des Wearable-Markts ausmachen. Eine weitere Zukunftstechnologie, auf die wir auch bei nexible setzen, sind Chatbots. Die Anzahl der Chatbots, die bereits im Einsatz sind, steigt in den nächsten Monaten wahrscheinlich um über 100 Prozent. Genauso wie Chatbots ist auch die sprachgesteuerte Suche auf dem Vormarsch – bislang sind laut Google-Angaben immerhin bereits 20 Prozent der Suchanfragen sprachgesteuert. Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich die unter anderem größten Player auf dem App-Markt: Mobile Spiele, über die mit Spiele-Abos bereits riesige Einnahmen erzielt werden.

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Quellen: sensortower, appinventiv