Sie haben ein neues Auto und brauchen die passende Versicherung oder wollen Ihre bisherige Kfz-Versicherung wechseln? Ganz am Anfang steht immer die Berechnung Ihres Beitrags. Egal, ob Sie eine Kfz-Haftpflicht, eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung abschließen wollen – diese Faktoren fragt der Versicherungsrechner ab, um Ihren individuellen Beitrag zu bestimmen.  

Wie funktioniert eigentlich ein Versicherungsrechner? Warum kann ein Beitrag für dieselben Leistungen bei derselben Kfz-Versicherung von Person zu Person unterschiedlich hoch ausfallen? Wir verraten, welche fünf Faktoren den Unterschied machen.

1. Wohnort aka die Regionalklasse

Die Regionalklassen spiegeln wider, wo es deutschlandweit statistisch gesehen zu den meisten Autounfällen und Schäden kommt – beziehungsweise wo die Autofahrer*innen mit den meisten Unfällen wohnen und zugelassen sind. Deutschland ist dafür in rund 400 Zulassungsbezirke eingeteilt. Ihr Zulassungsbezirk wirkt sich auf die Berechnung Ihres Versicherungsbeitrags aus, da das Schadenrisiko in Ihrem Bezirk mit einkalkuliert wird. Ist das Risiko statistisch höher, kann der Beitrag steigen, ist es niedriger, zahlen Sie unter Umständen weniger. Kurz gesagt: Je nachdem wo Sie wohnen, kann Ihnen der Versicherungsrechner ganz unterschiedliche Beitragshöhen ausspucken.

Diese Risikostatistik wird regelmäßig aktualisiert. Ändert sich das Schadenrisiko in Ihrem Bezirk, hat das auch Einfluss auf Ihren Beitrag, der entsprechend steigen oder sinken kann. Übrigens: Im Sommer 2020 wurde ein Update für die Regionalklassen veröffentlicht. Das bedeutet: 2021 werden sich die Kosten für die Kfz-Versicherungen bei vielen ändern.

2. Wer sitzt am Steuer: Fahrerkreis

Beim Berechnen Ihres Kfz-Versicherungsbeitrags fragt der Versicherungsrechner ab, welche Personen das Auto fahren und entsprechend mitversichert werden sollen. Auch das Alter der Fahrer*innen ist relevant. Alle Personen, die bei der Versicherung angegeben werden, gehören zum Fahrerkreis. Sitzt bei einem selbstverschuldeten Haftpflichtschaden eine Person am Steuer, die nicht im Fahrerkreis ist, drohen Vertragsstrafen oder die Kündigung. Dabei gilt: Je mehr Fahrer*innen und vor allem je jünger, desto teurer wird meist der Beitrag. Denn gerade bei Fahranfänger*innen ist das Schaden- und Unfallrisiko statistisch höher. Einige Versicherungen haben deswegen eine Altersgrenze für den Fahrerkreis festgelegt. Bei nexible muss ein*e Fahrer*in zum Beispiel mindestens 18 Jahre alt sein (oder 17 beim begleiteten Fahren).

Übrigens können Sie den Fahrerkreis meist auch nachträglich noch bei Ihrer Versicherung erweitern und zum Beispiel Familienmitglieder, die Partnerin oder Freunde eintragen lassen. Das ist auch bei nexible kein Problem. Eine Erweiterung für eine zusätzliche Person hinterm Steuer ist bis zu 30 Tage pro Kalenderjahr sogar kostenlos möglich.

3. Sicheres Fahren lohnt sich: Schadenfreiheitsklasse

Auch die sogenannte Schadenfreiheitsklasse hat Einfluss auf die Höhe Ihres Versicherungsbeitrags, denn diese belohnt unfallfreies Fahren. Wenn Sie lange unfallfrei bleiben, werden Sie besser eingestuft und bekommen einen höheren Schadenfreiheitsrabatt – und der ermöglicht Ihnen einen niedrigeren Versicherungsbeitrag. Wer bereits den ein oder anderen Unfall hinter sich hat, zahlt in der Regel mehr, da Sie dann ein höheres Risiko für die Versicherung darstellen. Wichtig dabei: Bei einem Versicherungswechsel zieht auch Ihre Schadenfreiheitsklasse zur neuen Versicherung mit um. Es lohnt sich also, sicher unterwegs zu sein, denn mit jedem Schaden können Sie rückgestuft werden – und der Versicherungsbeitrag steigt.

Ihre neue Kfz-Versicherung: digital und flexibel zum Top-Tarif

Egal ob Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkaskos – wir setzen auf Tarife, die auf den Punkt kommen. Welcher passt zu Ihnen? Lassen Sie sich jetzt unverbindlich Ihren Beitrag berechnen!

4. Jährliche Fahrtstrecke: Wieviel fahren Sie?

Wer im Jahr viele Kilometer zurücklegt, bringt auch ein höheres Unfallrisiko mit – deswegen fragt der Versicherungsrechner auch nach einer jährlichen Fahrtstrecke. Mit der Länge der jährlichen Strecke, verändert sich auch die Höhe Ihres Versicherungsbeitrags. Tipp: Es macht Sinn, diese Angabe regelmäßig zu aktualisieren. Gerade wenn Sie in der Corona-Zeit nicht mit dem Auto zur Arbeit pendeln, weil Sie im Homeoffice sitzen oder wenn Urlaube mit dem Auto ausfallen, sollten Sie die Kilometerzahl anpassen und sich zum nächstmöglichen Termin Ihren Beitrag neu berechnen lassen. Hier können Sie einiges sparen.

5. Fahrzeugtyp: Womit sind Sie on Tour?

Um Ihren Versicherungsbeitrag zu kalkulieren, fragen Versicherungsrechner auch nach genaueren Details zu Ihrem PKW: Um welches Modell handelt es sich? Wie sieht die Ausstattung aus? Wie neu ist Ihr fahrbarer Untersatz? Auch diese Informationen stehen für unterschiedliche Risikoeinschätzungen – und haben entsprechend Einfluss auf die Beitragshöhe Ihrer Kfz-Versicherung.

Von der Theorie in die Praxis: Lassen Sie sich hier unverbindlich Ihren nexible-Beitrag berechnen. Warum nexible*? Bei uns sind Sie nicht nur bestens abgesichert, sondern bekommen digitalen Service, Top-Tarife und eine monatliche Kündigungsfrist mit dazu.

 

* Die nexible Kfz-Autoversicherung ist ein Produkt des Risikoträgers nexible Versicherung

Foto-Credits: iStock.com/PeopleImages; iStock.com/domoyega