Die Deutschen sind eindeutig E-Bike-Fans! Die Verkaufszahlen des elektrisch angetriebenen Zweirads steigen Jahr für Jahr und trotzen sogar der Corona-Krise: Über drei Millionen E-Bikes wurden im ersten Halbjahr 2020 verkauft – Tendenz steigend. Sie liebäugeln auch mit einem E-Bike? Wir sagen Ihnen, welche Unterschiede es gibt und welche Versicherung Sie brauchen.

Die Vorteile von E-Bikes, beziehungsweise Pedelecs, liegen auf der Hand: klimafreundlich, platzsparend und bestens geeignet für innerstädtische Fahrten oder Fahrradtouren über lange Strecken. Kein Wunder, dass die Elektro-Fahrräder immer beliebter werden. Dennoch: E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Das sind die Unterschiede.

Unterschiede zwischen E-Bike, Pedelec und S-Pedelec

Der Begriff E-Bike wird meist allgemein für alle Fahrräder mit Elektro-Antrieb genutzt – obwohl es drei Kategorien gibt, die unterschieden werden müssen. Fun Fact: Die meisten E-Bikes sind eigentlich sogenannte Pedelecs.

Pedelecs sind die meistgenutzten Elektrofahrräder. Für sie gelten dieselben Regeln wie für klassische Fahrräder: Fahrer*innen brauchen keinen Führerschein, müssen keinen Helm tragen (was wir natürlich trotzdem empfehlen) und dürfen auch auf dem Fahrradweg radeln. Ein Pedelec ist maximal mit einem 250-Watt-Motor ausgestattet, der Ihnen beim Antrieb mit höchstens 25 km/h Rückenwind gibt. Sie müssen also in die Pedale treten, um vom Motor unterstützt zu werden.

Das S-Pedelec hingegen ist mit einem bis zu 450 Watt starken Motor ausgestattet. Die Antriebsunterstützung liegt bei bis zu 45 km/h. Entsprechend gelten für S-Pedelec-Fahrer*innen auch andere Regeln: Der Fahrradweg ist tabu, ohne Helm und Führerschein (mindestens Mofa-Führerschein) dürfen sie nicht unterwegs sein und auch Anhänger sind nicht erlaubt – denn ein S-Pedelec gilt als sogenanntes Kleinkraftrad. Für das S-Pedelec brauchen Sie ein Versicherungskennzeichen und sind dementsprechend versicherungspflichtig.

Die meiste Power steckt im klassischen E-Bike, das näher am Mofa als am Fahrrad ist – schließlich funktioniert es auch ohne Treten. Klar, dass es deswegen auch in die Kategorie „Kleinkraftrad“ fällt und nicht ohne Versicherung, Mofa-Führerschein und Helm gefahren werden darf.

Macht eine Versicherung fürs E-Bike Sinn?

Wenn Sie vom E-Bike sprechen, meinen Sie dann ein Pedelec, ein S-Pedelec oder ein motorangetriebenes E-Bike? Diese Unterscheidung ist nicht nur wichtig, wenn Sie selbst ein Elektro-Fahrrad anschaffen wollen, sondern auch dann, wenn es um die passende Versicherung geht. Grundsätzlich gilt: Egal, welche Variante Sie fahren – die Anschaffungskosten von E-Bike & Co. sind recht hoch und können bei mehreren Tausend Euro liegen. Schon aus diesem Grund, ist eine Versicherung eine gute Idee. Dazu kommt die Tatsache, dass Fahrräder und natürlich auch E-Bikes, hochbegehrtes Diebesgut sind. Das heißt, gerade dann, wenn Sie mit Ihrem Bike viel oder hauptsächlich im öffentlichen Raum auf Achse sind und es auch dort immer mal abstellen, hält eine E-Bike-Versicherung Ihnen den Rücken frei, sollte das Rad beschädigt oder gestohlen werden. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist dabei immer, dass das Fahrzeug mit einem Schloss gesichert wurde.

Welcher Versicherungsschutz besteht bereits und welcher nicht?

Klären Sie zunächst, was schon über eine bestehende Hausrat- oder Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Während ein normales Fahrrad oft bereits über die Haftpflichtversicherung versichert ist, sollten Sie checken, ob Ihr E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec bei Einbruchdiebstahl als Hausrat mitversichert ist. Bedeutet: Sie wären versichert, wenn das Bike aus der Wohnung, Keller oder Garage gestohlen wird. Wichtig: So ein Versicherungsschutz besteht nur, wenn die Türen verschlossen waren.

Übrigens: Egal, welches Zweirad Sie fahren – Sie sollten in jedem Fall haftpflichtversichert sein. Nur so sind Sie finanziell abgesichert, wenn Sie einen Schaden verursachen.

Was kann eine E-Bike-Versicherung und wann ist sie verpflichtend?

Wie schon erwähnt: Wer ein E-Bike oder S-Pedelec fährt, ist auch versicherungspflichtig und muss das Fahrzeug als Mofa beziehungsweise Moped versichern. Wer mit einem langsameren Pedelec unterwegs ist, kann sich freiwillig versichern lassen – was gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen sinnvoll ist. Dazu kommt, dass spezielle Versicherungen für E-Bikes rundum auf die Bedürfnisse von E-Bike-Fahrer*innen abgestimmt sind, sodass Sie sich im Ernstfall keine Sorgen machen müssen.

Wenn Sie sich für eine freiwillige E-Bike-Versicherung entscheiden, sollten Sie sich fragen, was Sie überhaupt brauchen. Welche Leistungen sind Ihnen wichtig? Soll ein Diebstahl genauso abgesichert sein, wie Reparaturkosten oder auch Unfallschäden? Die E-Bike-Versicherung von nexible* sichert Sie zum Beispiel genau in diesen Fällen gut ab. Achten Sie darauf, was im Leistungsumfang enthalten ist. Wichtig ist auch die Frage danach, was nicht abgesichert wird: Nicht alle Versicherungen versichern gebrauchte E-Bikes. Manchmal ist auch das Kaufdatum entscheidend. Bei nexible versichern wir alle nicht versicherungspflichtigen und nicht zulassungspflichtigen Fahrzeuge. Dabei darf das Bike maximal 31 Tage alt sein. Auch interessant: Gilt der Versicherungsschutz deutschlandweit oder, wie bei nexible*, sogar weltweit? Darüber hinaus sollten Sie auf die Versicherungssumme, beziehungsweise die Deckungssumme, die Höhe der Kostenerstattung und eine mögliche Selbstbeteiligung achten, wenn Sie Anbieter und Tarife vergleichen.

E-Bike-Versicherung: Jetzt Beitrag berechnen!

Weltweiter Rundumschutz zum besten Tarif

Unsere E-Bike-Versicherung schließen Sie direkt über unseren Partner CHECK24 ab. Warum? Bei CHECK24 finden Sie ausschließlich Top-Tarife – und da darf unsere E-Bike-Versicherung nicht fehlen.

* Die nexible E-Bike-Versicherung ist ein Produkt des Risikoträgers ERGO Versicherung AG